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Entspannung-Reisen in das Ich

Wir sind heutzutage, und dies gilt vor allem auch schon für Kinder, einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt. Die Liste der Faktoren ist lang, beispielsweise Handy,PC,Fernsehen,ständiger Leistungsdruck im Beruf aber auch im sozialen,familiären Bereich,Pisa-Studie, Rentenreform, Arbeitslosigkeit,Qualitätsmanagement,Marken-und Konsumzwang und vieles mehr.
Hinzu kommt dass die daraus entstehende Spannung/Aggressivität immer weniger über Sport oder körperliche Arbeit abgebaut wird.
Aus diesem Ungleichgewicht von Spannung und Entspannung entwickeln sich oft auch direkte körperliche Symptome wie Kopfschmerzen,Magen-/Darmbeschwerden,allgemeine Nervosität und Tics (Nägelkauen,Zuckungen),Bettnässem,Unkonzentriertheit.
Entspannungstechniken bieten nun die Möglichkeit, für eine kurze Zeit den Körper -und auch den Geist- von Anspannung auf Entspannung umzustellen, innere Verkrampfungen und Spannungen abfliessen zu lassen, seinen Körper neu zu erfahren.

Entspannungstechniken sollen die körperlich-geistige Spannung reduzieren, wobei sie verschiedene Ansätze haben. Autogenes Training z.B. setzt vorwiegend am vegetativen Nervensystem an, betont den körperlichen Aspekt. -Durchblutung, Atmung, Herz-
Bei Imaginationen steht dem gegenüber die geistig/mentale Entspannung im Vordergrung.
Dabei sind die beiden Bereiche natürlich eng miteinander verbunden. Es ist nicht möglich, körperlich unter Hochspannung zu stehen und mental völlig entspannt, losgelösst zu sein. Geistige Entspannung führt naturgemäss auch zu körperlicher Entspannung und umgekehrt.

Allen Entspannungtechniken ist gemeinsam, das sie den besten bzw überhaupt nur Erfolg bringen bei regelmässiger Anwendung. Echte Profis benötigen nach monate/jahrelangem Training nur noch Teile des Textes/einzelne Worte oder Leitsätze um sich selbst in einen Ruhezustand zu versetzen
- und zwar nicht nur in Therapien oder zu Hause sondern auch in der Mittagspause, im Zug oder beim Zahnarzt.

Trotzdem sollte beachtet werden!:

Entspannungstechniken dienen logischerweise natürlich in erster Linie der Entspannung, dem Abbau von Stress und je nach Art auch der körperlichen Ertüchtigung. Unter normalen Umständen und sachgemässem Umgang sind damit auch keine Risiken verbunden.
Gleichwohl erfordern auch  Techniken wie die 5 Tibeter,autogenes Training oder Yoga-Übungen ein Mindestmass an körperlicher Fitness. Auch äußerlich einfach anmutende körperliche Übungen erfordern ein Minimum an körperlicher Fitness und z.B. vorliegende Herzbeschwerden oder vorgeschädigte Bandscheiben können ein Grund sein, manche Techniken oder Übungen zu unterlassen. Im Zweifelsfalle ist ein ärztliches Gespräch angeraten. 

Vor allem aber führen Entspannungsübungen auch zur Rückbesinnung auf den eigenen Körper und die eigenen Gefühle. Hierin liegt ja auch ein Teil ihrer therapeutischen Wirkung.
Diese Konzentration auf  den eigenen Körper könnte z.B. bei bestehenden Herzbeschwerden dazu führen, das der Betreffende im Wissen seiner Herzprobleme scheinbare Unregelmässigkeiten wahrnimmt und sich in eine Panik hineinsteigert. Bei Tinituspatienten z.B. ist es möglich, dass im täglichen Leben kaum noch vernommene Ohrgeräusche verstärkt wieder wahrgenommen werden.
Fantasiereisen/Imaginationen können (und sollen ) Emotionen, die bisher verdrängt wurden, zum Ausbruch bringen und Gefühle wie Trauer, Angst, Wut oder auch unterdrückte Erinnerungen ans Tageslicht kommen. Dies kann zum Problem werden, wenn diese emotionalen Empfindungen nicht mehr unter Kontrolle zu bringen sind.
Daher ist im Einzelfall, bei vorliegenden ernsthaften körperlichen oder psychischen Problemen auch die Durchführung von Entspannungstechniken mit entsprechend geschultem Personal oder unter Aufsicht durchzuführen.

 

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