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Pubertät der weite Weg der Jugendlichen in die Erwachsenenwelt

Pubertät - was bedeutet das ?

Wer kennt sie nicht, die Geisel aller Eltern. Pubertät- Hilfe, mein Kind spielt verrückt.
In seinem Zimmer stinkt es wie in einer Puma-Höhle, totaler Rückzug aus der Wirklichkeit. Der andere verteilt seine Sachen quer durchs Haus, nimmt keine Rücksicht auf elterliche Interessen. Ansprechen ist kaum noch möglich, weil sich aus jeder Kleinigkeit ein Riesenstreit entwickelt.
Alles ist extrem, nichts mehr nachvollziehbar, widersprüchlich.
Umarme mich- komm´ mir aber nicht zu nahe, hilf´mir-ich schaffe das schon alleine.
Einige Heranwachsende inszenieren ihre Entwicklung schrill, provokativ und lautstark, andere ziehen sich zurück in ihre Welt der Phantasie und Träume voller Weltschmerz, sind augenscheinlich nicht mehr zu erreichen. Varianten gibt es viele.
Doch nicht in jedem Fall muss diese Phase dramatisch verlaufen.
Und in den meisten Fällen handelt sich um extreme Varianten des Normalen und nicht um Verhaltensauffälligkeiten oder Störungen.
Jeder kennt das Thema Pubertät und hat die schlimmsten Befürchtungen, ohne sich wirklich darüber im Klaren zu sein, was sie für den Jugendlichen bedeutet.
Pubertät ist mehr als eine jugendliche Trotzphase: Es ist eine Phase der kompletten emotionalen, körperlichen und moralischen Umstellung, der Neuorientierung. Die Pubertät kann eine langsame Veränderung sein, oft aber auch ein heftiger, stark emotional geprägter und schmerzvoller Prozess.
Der Kampf um die Findung der eigenen Identität.

Pubertät , wie sie der “Brockhaus” sieht:
-im deutschen Sprachgebrauch die oft mit dem Jugendalter gleichgesetzte Entwicklungsphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Beginn und Ende der körperlichen, v.a. durch die Erlangung der Geschlechtsreife charakterisierten Pubertät liegen in Mitteleuropa heute bei Mädchen etwa zwischen dem 10./11. und 17./18., bei Jungen etwa zwischen dem 12./13. und 19./20. Lebensjahr. Neben den körperlichen vollziehen sich in der Pubertät auch entscheidende geistig-seelische Veränderungen, insbesondere eine grundlegende Strukturierung der Persönlichkeit (Identität), die Ablösung vom Elternhaus sowie die (ausserfamiliäre) soziale Orientierung.

 Der eigentlichen Pubertät geht die Vorpubertät voraus, eine Phase der Belebung kindlicher (vorrangig trotziger) Impulse und Verhaltensweisen. Die physische Pubertät wird durch das Erreichen eines bestimmten Reifegrades des Hypothalamus ausgelöst. Dies bewirkt verschiedene hormonelle Umstellungen, welche die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale, die Ausreifung zur Fortpflanzungsfähigkeit sowie ein erhebliches, mit Verschiebungen der körperlichen Proportionen verbundenes Längenwachstum (puberaler Wachstumsschub) bewirken: vor allem nimmt die relative Kopfhöhe ab, die relative Beinlänge dagegen zu. Proportionsunterschiede zeichnen sich besonders bei den Geschlechtern ab (starke Zunahme der Schulterbreite bei Jungen, der Hüftbreite bei Mädchen). Den Beginn der physischen Pubertät markiert bei Mädchen das Auftreten der ersten Menstruation (Menarche), bei Jungen der ersten Ejakulation oder Pollution.

Im Zusammenhang mit der physischen Pubertät erfolgen auch psychische Reifeprozesse, die jedoch nicht notwendigerweise parallel zur körperlichen Entwicklung verlaufen. Im Vordergrund stehen dabei die mit der Ausreifung der genitalen Sexualität (Übernahme der Geschlechtsrolle) einhergehenden Konflikte, die Bewältigung von Gefühlen der Aggressivität, des Trotzes und der Selbstunsicherheit, wachsendes Autonomiestreben, das Erkennen veränderter (Trieb)ansprüche seitens der Umwelt sowie erste berufsbezogene Entscheidungen. Im Verhalten des Jugendlichen zeigen sich diese Entwicklungsprozesse häufiger als Stimmungslabilität, gefühlsmäßige Zerrissenheit oder in Form von Protesthaltungen der Umgebung (vor allem der Erwachsenenwelt) gegenüber.
Ein dritter wesentlicher Bereich der Pubertätsentwicklung ist die soziale Reifung, die mit Abschluss der körperlichen und sexuellen Veränderungen zunehmend Einfluss gewinnt. In dieser Phase lösen sich die Jugendlichen charakteristischerweise von der eigenen Familie durch die Übernahme sozialer Rollen, insbesondere im Rahmen von Peergroups, ab, setzen sich mit den Normen und Wertmaßstäben der Gesellschaft auseinander und gehen in immer stärkerem Maße selbstbestimmte persönliche Bindungen und Beziehungen ein.
Die mit fortschreitender Pubertät wachsenden sozialen wie persönlichen (vor allem sexuellen) Anforderungen können erhebliche psychische und/oder psychosomatische Störungen wie etwa die Pubertätsmagersucht (Anorexie) oder das Ausweichen auf vermeintlich spannungsreduzierende Mittel (Drogen) bewirken, denen häufiger mit einer gezielten Kinder-und-Jugendlichen-Psychotherapie zu begegnen ist.

Daneben gibt es noch den Begriff der Adoleszenz, der im psychotherapeutischen Sprachgebrauch bevorzugt wird. Er bezieht sich auf die spätere Phase der Pubertät und die emotionalen, psychischen und sozialen Veränderungen. In dieser Phase wird das Denken abstrakter, die Dinge werden hinterfragt: Umweltverschmutzung,, Zukunft, was ist der Sinn des Lebens- eben auch: lohnt es sich zu leben?

Schaltzentrale Gehirn:

Das Gehirn entwickelt sich in den Teenagerjahren sehr dynamisch.
Kennzeichnend ist vor allem ein Wachstumsschub der grauen Substanz des Gehirns.
Aus ihr besteht die vor allem mit kognitiven Aufgaben betraute Großhirnrinde. Hinter der Volumenzunahme vermuten Forscher die Bildung  neuer Verzweigungen der Nervenzellen und die Bildung neuer Kontaktstellen zwischen ihnen.

Bis zur Pubertät haben sich im Gehirn der jungen Menschen zahlreiche Verbindungen zwischen den Nervenzellen ausgebildet, darunter auch solche, die eigentlich nicht benötigt werden.
Bis zur Pubertät bildet das Gehirn Myriaden neuer Verschaltungen zwischen den Nervenzellen, mit deren Hilfe es Informationen verarbeiten und speichern kann. Darunter auch viele „Schaltungen“, die eigentlich nicht oder nur kurzfristig benötigt werden. Mit jeder neuen Verzweigung wächst die Fähigkeit des Gehirns und die Anzahl der Wahlmöglichkeiten, gleichzeitig aber auch die Unsicherheit, welche Entscheidung die richtige ist.
Vor allem in der Pubertät werden diese Verzweigungen wieder beschnitten. Verknüpfungen, die häufig beansprucht werden, bleiben erhalten, ja, werden sogar verstärkt. Waren diese Verknüpfungen vorher noch instabil, so werden sie jetzt –so beschrieb es ein Artikel einmal- wie mit Wachs überzogen, stabilisiert und die Übertragung schneller. Solche Verknüpfungen aber, die kaum gebraucht wurden, verkümmern und verschwinden.
Einen "neuronalen Darwinismus" nennt der amerikanische Neurobiologe und Nobelpreisträger Gerald Edelman diese Selbstorganisation des Denkapparats, bei der nur die meistgenutzten Synapsen überleben.
In einem Prozess, der von angloamerikanischen Wissenschaftlern als pruning bezeichnet wird, nach dem englischen Ausdruck für das Zurückschneiden von Ästen bei Obstbäumen, müssen viele der Verbindungen wieder abgebaut werden, um ein rationales und verantwortungsbewusstes Entscheiden zu ermöglichen.

Das Gehirn gleicht während der Pubertät einer Großbaustelle, in der dramatische Umstrukturierungen stattfinden.

Dabei reifen die verschiedenen Hirnregionen unterschiedlich schnell. Während die Areale, die an der Bewegungssteuerung und der Wahrnehmung beteiligt sind, also der motorische und der sensorische Kortex, relativ bald wieder geschlossen werden, dauern die Umbauten in den Feldern für Sprache und räumliche Orientierung länger. Die meiste Zeit beansprucht indes die Fertigstellung des Präfrontalhirns, das unmittelbar hinter der Stirn angesiedelt ist. Sie dauert bis über das 20. Lebensjahr hinaus.   

Ausgerechnet dieser Stirnlappen aber ist für exekutive Aufgaben wie Planung, Prioritätensetzung, das Abwägen von Konsequenzen und die Unterdrückung von Impulsen zuständig, für die Entscheidungsfällung.

In Gang gesetzt wird dieser Prozess anscheinend von dem sog. Pubertätsgen, genannt GPR54. Über den Zeitpunkt, wann das System Pubertät anläuft, entscheidet GPR54 jedoch nicht allein. Offenbar sammelt der Körper zunächst einmal die Energie, die er benötigt, um den anstrengenden Wachstumsschub durchzustehen. Bevor es losgehen kann, müssen z.B. Mädchen einen Mindestanteil von Fett am Körpergewicht erreicht haben. Bei magersüchtigen oder unterernährten Kindern setzt die Geschlechtsreife deshalb deutlich später ein als bei gutgenährten. Afrikanische Mädchen beispielsweise erleben ihre erste Blutung in der Regel mit 14 bis 17, US-Amerikanerinnen und Europäerinnen meist bereits mit 12,5 bis 13,5 Jahren. Kinder aus gut situierten Familien, die gesünder wohnen und essen, reifen im allgemeinen früher und schneller. Es gibt auch Studien, die einen direkten Zusammenhang zwischen Übergewicht bzw, einem über dem Durchschnitt liegendem BMI (BodyMassIndex). Häufig bedeutet ein bereits in frühester Kindheit bestehendes Übergewicht ein frühes Einsetzen der Pubertät. (National Institute of Child Health and Human Development Study of Early Child Care)

Obwohl also die Prozesse im Hirn ähnlich sind, verläuft die Pubertät bei jedem Jugendlichen anders. Wie auch bei fast allen anderen körperlich/seelischen Abläufen gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die den Ablauf beeinflussen. So ist es zu erklären, dass Jugendliche trotz ähnlicher Prozesse in ihrem Hirn die Pubertät unterschiedlich bewältigen. Ihre innere biologische Uhr setzt bestimmte Abläufe in Bewegung, auf den weiteren Ablauf haben aber auch gesellschaftliche, familiäre, kulturelle, hormonelle, konstitutionelle und psychische Faktoren wesentlichen Einfluss.

Physische und psychische Veränderungen:

Parallel zur Umstrukturierung des Gehirn reift der Teenager physisch und psychisch.
Pubertät bedeutet auch die Entwicklung und Entdeckung der eigenen Sexualität und die damit verbundenen Fragen, Probleme und körperlichen Veränderungen. Neben der körperlichen Reifung -wenn auch nicht immer zeitgleich - verändern sich auch die Denkweisen des Heranwachsenden. Wurde die Welt und der eigene Körper bisher als gegeben und unabänderlich betrachtet, stellt sich die Situation nunmehr anders dar. Veränderungen werden als natürlich und vor allem möglich erkannt. Was bisher als selbstverständlich galt, wird jetzt in Frage gestellt. Aus der Phase des passiven von aussen bestimmten Lernens treten die Jugendlichen in eine verstärkt eigenbestimmte, eher philosophisch, moralisch, vielleicht religiös bestimmte, Veränderung und Konflikt suchende, auch von der Sexualität mitbestimmte Phase. Konnten die Fragen des Kleinkindes noch befriedigend beantwortet oder auch “abgewehrt” werden, sind es nun religiöse, moralisch-ethische, sexuelle Themenbereiche die im Vordergrund stehen: Gibt es Gott wirklich, was ist der Sinn des Lebens, entspreche ich dem gesellschaftlichen Schönheitsideal, warum gibt es Kriege, warum und wann müssen wir sterben - vielleicht auch: ist Sterben ein Ausweg?
Es ist schwieriger geworden zu antworten, wo doch gerade jetzt so dringend Antworten gebraucht werden und deswegen wächst auch bei vielen Eltern die Unsicherheit. Wie erkläre ich meinem Kind die Welt, wenn ich diese selber nicht immer verstehe?

Pubertät- Wenn man sich selber nicht versteht, wie kann man da seine Umwelt verstehen?Das mag nun melodramatisch klingen, soll aber noch mal verständlich machen, welche Umbruchphase ihr Kind duchlebt. Wichtig ist es für Eltern, zu verstehen und zu akzeptieren, in welcher Situation ihr Kind sich momentan befindet. Deswegen sollte sich jeder darüber bewusst sein, wie gravierend für manche die Pubertät und die damit verbundenen Veränderungen sind.
Es ist nicht so, das von Heute auf Morgen ihr Kind sie nicht mehr liebt, ihre Hilfe nicht mehr will. Aber dieser körperliche und geistige Umbruch, der Übergang in die Welt der Erwachsenen überfordert viele Jugendliche und auch ihre Eltern.

Hinzu kommen immer mehr auch Veränderungen der Gesellschaft, die zu weiterer Verunsicherung führen. Unsere Gesellschaft ist offener geworden, bietet mehr Entfaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten. Über Sexualität und Partnerschaft wird zumindest in den Medien freier gesprochen. Doch diese offene, globale und schnellebige Gesellschaft fordert auch ihren Tribut. Wuchsen Kinder früher in Grossfamilien auf, wurde in vielen Fällen der elterliche Hof oder Betrieb übernommen, liegt die Zukunft für heutige Jugendliche meist im Dunkeln. Es ist längst nicht mehr selbstverständlich, auch wenn es der leichteste Schritt wäre, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. In Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit und hohem Anspruchsdenken sind Zukunftsängste verständlich. Auch ist es heutzutage üblich, das Elternhaus früh zu verlassen, sich etwas eigenes aufzubauen. Doch mit dieser gewonnenen Entscheidungsfreiheit wächst auch wieder die Unsicherheit über die persönliche Zukunft.

Auch Eltern kommen in die Pubertät !

Wenn nun hier von den Jugendlichen und ihren physischen/psychischen Umstrukturierungen die Rede ist, so geht manchmal vergessen, dass jetzt auch für Eltern ein neuer Lebensabschnitt bevorsteht. Unabhängig davon, ob die kindliche Pubertät stürmisch oder relativ ruhig verläuft, verändert sich spätestens mit der fortgeschrittenen Phase der Adoleszenz auch die Situation und Sichtweise der Eltern.
Waren die Eltern bisher übergeordneter Ansprechpartner bei Problemen aller Art, Hausaufgabenhilfe, Taxiunternehmen, Organisator, Beschützer und vieles mehr, so ändert sich die Stellung der Eltern mit jedem Jahr. Auch wenn durch Lehre, Studium, Arbeitslosigkeit, Bundeswehr oder andere Umstände Jugendliche noch für längere Zeit auf die elterliche Unterstützung angewiesen sind, ändert sich das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern im Kern.
Es ist die Zeit der Abnabelung von der elterlichen Fürsorge, des Aufbaus einer eigenen Zukunft in Unabhängigkeit von den Eltern.  Dies bedeutet für Eltern auch die Erkenntnis, in absehbarer Zeit in einen neuen Lebensabschnitt einzutreten. War das Leben bisher bestimmt durch die Kinder und durch die Sorge um die Kinder, gaben diese dem Dasein ihren Sinn, so steht nun ein neuer Lebensabschnitt bevor. Diese Phase kann einerseits willkommen sein, weil auf den elterlichen Schultern weniger Verantwortung lastet, sie mehr Zeit für sich selber haben werden: Eine Phase die unbeschwerter genossen werden kann, weiss man die jetzt Herangewachsenen in Sicherheit. Diesem neuen Abschnitt wird aber auch mit Sorge entgegengesehen, auch wenn man es sich nic1+1=3ht immer offen eingesteht.
Diese bevorstehende Phase bedeutet zum einen, die nun gewonnene Zeit sinnvoll ausfüllen zu müssen. Drückten die Kinder bisher dem Lebens gewollt oder ungewollt ihren Stempel auf, muss nun nach anderen Möglichkeiten gesucht werden, sein Leben sinnvoll und erfüllt weiterzuführen. Manche Ehe erhielt vielleicht nur durch die Kinder ihre Existenzberechtigung, doch was geschieht nun?  Hält die Beziehung auch ohne das bindende Glied der Kinder? Man fürchtet sich davor, plötzlich mit leeren Händen dazustehen. Dabei ist der Schnitt um so härter, je mehr sich Eltern zuvor an ihre Kinder geklammert haben, sich weigerten, sie in ihr eigenes Leben zu entlassen und je stärker das Thema “was kommt danach” aus den eigenen Überlegungen ausgeklammert wurde.

Auch am eigenen Körper verspüren bereits jetzt viele Eltern Veränderungen. Hatte man früher die Kinder beim Wettlauf absichtlich gewinnen lassen, versucht nun so mancher Vater mühevoll noch Schritt zu halten, seinem Sohn zu zeigen, wie gut er noch drauf ist. Die Wechseljahre mit ihren teils unangenehmen körperlichen Erscheinungen stehen bevor. Die elterlichen Haare werden weniger und grau, die Brillengläser dicker und mit der neuen Technik kennen sich die Kinder schon besser aus. Für viele ist die Zeit der späten Adoleszenz auch die Zeit vor der Phase des “ zum alten Eisen gehören”. Dies kann Angst machen, auch wenn diese Angst unterdrückt und nicht offen angesprochen wird. Da werden Haare getönt, Gesichtsmasken aufgelegt und teils krampfhaft versucht, das natürliche Älterwerden zu überspielen.

Ohne dieses umfangreiche Thema jetzt näher auszuführen, soll hier nur zusammenfassend gesagt werden: Pubertät bedeutet auch den Einstieg in eine zukünftige neue Lebensphase für die Eltern, die für nicht wenige mit Befürchtungen und Ängsten aller Art verbunden ist. Diese haben durchaus ihre Berechtigung, dürfen aber nicht Anlass sein, den normalen Prozess der Abnabelung der Jugendlichen aus der elterlichen Fürsorge oder Umklammerung zu behindern. Auch wenn es schwerfällt, sollten Eltern loslassen können, damit die Beziehung zu ihren Kindern in eine andere, deswegen aber nicht weniger intensive Beziehung auf gleichberechtigter, unabhängiger Ebene treten kann.
Manchmal sind es auch die eigenen (Zukunfts-)Ängste , die Eltern und damit auch ihren Kindern den Weg durch die Adoleszenz erschweren.

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